Neues Buch: Digitale Methoden in der Kommunikationswissenschaft

Digitale Methoden in der KommunikationswissenschaftIn den vergangen Monaten ist viel Herzblut in dieses Projekt geflossen: Das von Axel, Christina, Monika und mir herausgegebene Buch: Digitale Methoden in der Kommunikationswissenschaft.

Sämtliche Inhalte sind frei online verfügbar.

Aus der (leicht angepassten) Ankündigung:

Auf knapp 350 Seiten versammelt der Band insgesamt 14 Beiträge unter anderem zu Ethik im Umgang mit Big Data, digitalen Methoden im Datenjournalismus, zur Analyse sozialer Online-Netzwerke wie Twitter und Facebook und der Messung von Personalisierung bei Google. Alle Beiträge können auf digitalcommunicationresearch.de/v2/  oder im Open-Access-Repositorium SSOAR kostenfrei heruntergeladen werden. Auch der komplette Band steht für alle diejenigen bereit, die sich das Buch gerne via Print on Demand ausdrucken möchten.

Maireder, A., Ausserhofer, J., Schumann, C., & Taddicken, M. (Hrsg.) (2015). Digitale Methoden in der Kommunikationswissenschaft. doi: 10.17174/dcr.v2.0

Der Umschlagtext:

Was bedeuten Big-Data-Untersuchungen für die Entwicklung von Theorien und für forschungsethische Aspekte? Wie können öffentliche Spuren digitaler Kommunikation eingefangen, analysiert und interpretiert werden? Wie lassen sich Metriken von Social-Media-Plattformen in empirisch fundierte Forschung überführen? Welche Strategien gibt es, um in algorithmische Blackboxes wie Suchmaschinen und News Feeds zu schauen?
Dieser Band beschäftigt sich mit diesen und vielen ähnlichen Fragen, die bei der kommunikationswissenschaftlichen Forschungsarbeit im digitalen Zeitalter auftreten. Das Buch versammelt dabei sowohl theoretische und ethische Auseinandersetzungen wie auch selbstreflexive Aufsätze, die Forschung zu (teil-)öffentlicher Online-Kommunikation dokumentieren. Immer im Mittelpunkt: Jene Praktiken, die sich an das Medium anpassen, die seine Objekte, Akteure und Infrastrukturen erforschen – also das, was wir „digitale Methoden“ der Kommunikationswissenschaft nennen.

In der Einleitung umreißen wir, die Herausgeberrunde, den Begriff digitaler Methoden etwas klarer und stellen die Inhalte des Bands vor.

Mein Beitrag beleuchtet digitalen Methoden im Datenjournalismus: Auf Grundlage von Redaktionsbesuchen und elf semistrukturierten Interviews mit PraktikerInnen beschreibe ich konkrete Arbeitsabläufe und Akteure in datenjournalistischen Methoden. Es wird erläutert, wie datenjournalistische Kollaborationen im Newsroom funktionieren, wie sich dort Routinen etablieren und welche Technologien dabei vermitteln.

Hervorgegangen ist der Band aus der Tagung „Digital Methods – Innovative Ansätze zur Analyse öffentlicher Kommunikation im Internet, die an der Uni Wien im November 2013 stattfand – organisiert von der Fachgruppe „Computervermittelte Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK).

Schmökern Sie im Band. Ich freue mich über Feedback. Und sagen Sie es weiter.