journalism, media & technology

Another Way To Tell Stories

Jeff Jarvis provided an excellent link to a project by the British Penguin Publishers. It is called We Tell Stories. Six Authors. Six Stories. Six Weeks. The stories and the way they are told on this website are highly unusual – and I am really excited about.

The first story in the series tells a tale via Google Maps, another one uses Twitter and Blogs.

I also discovered an easter egg on the website. If you click on the rabbit at the left bottom of the page you are redirected to a blog, that might have something to do with a mysterious seventh story.

The company who created the project is called six to start and is based in London.

We create Alternate Reality Games (ARGs). ARGs use multiple media — the web, email, IM, mobile phones, radio, newspapers, TV and live events — to tell a story to hundreds of thousands of people, who can follow and influence the game in real time.
People are dividing their attention across more media than ever before. ARGs are the best way to tell a story that spans them all, and that’s what we’re experts at.

Could non-fiction stories or reports also be told like this? I truly think so. This could be an awesome concept also for news companies.

Is there anything like this in German? I would love so. I am really thinking about setting up something like this.

PS: Sorry for the long absence at this blog. If you read my tweets or – even better – my soup, you already know: I was on vacation in the United States for three and a half weeks. My English has improved (at least a bit, I hope) and this is why I have decided to write some of my blog entries in English again. Let’s see how long I will have fun with that.

Das Grazer Metalab

In der Grazer Sporgasse 16 gibt es seit über einem Jahr ein Pendant zum Wiener Metalab, den Realraum. Es handelt sich um einen Treffpunkt für Elektronik- und Computerinteressierte. Ich schätze, dass im Gegensatz zu Wien der Fokus in Graz weniger auf Web2.0 und mehr auf Technik liegt. Ein richtiges Bild davon möchte ich mir aber erst vor Ort machen. Eine gute Gelegenheit bietet dazu die Geburtstagsfeier des Realraum am Freitag, den 7. März, ab 20.00 Uhr.

Webmontag in Graz

Der erste Grazer Webmontag– es handelt sich um eine Art Mini-Barcamp – hat gestern abend auf der FH Joanneum stattgefunden. Leider musste ich früher weg, doch ich empfand es als angenehm ungezwungen und erkenntnisreich. Nett, die Gesichter zu sehen, die hinter den einschlägigen Blogs und Webseiten stecken. Heinz hat die Inhalte zusammengefasst. Ich freue mich auf weitere Webmontage, die voraussichtlich monatlich stattfinden werden. 

Video Blog von Howard Rheingold

Auf den neuen Video Blog von Howard Rheingold möchte ich noch hinweisen. Eine Episode ist bis dato online, und diese finde ich wirklich lustig. Rheingold hat das alles nicht allein produziert. Ein ganzes Team hat mitgeholfen, die Marke Rheingold weiterzuentwickeln.  In  späteren Episoden will Rheingold dann auch über seine Tätigkeiten außerhalb der Online-Welt erzählen, wie zum Beispiel “painting, gardening, sculpting that are as important to me as the publishing activities that are most visible to others.”

"Österreichische Demokratische Republik"

… nennt der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz derzeit Österreich, wenn es um Datenschutzfragen geht. Und es ist wahrlich ein schwarzer Tag für die Bürgerrechte in unserem Land. Denn das eben von den Regierungsparteien beschlossene Sicherheitspolizeigesetz hat einige Tücken eingebaut. Zum Beispiel die folgende: 

 Auch “Namen und Anschrift eines Benutzers, dem eine IP-Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesen war”, soll die Polizei vom Provider ohne richterliche Kontrolle erhalten dürfen. (via fuzo

 Was mich wundert: Wo bleibt der Protest?   

Facebook wird zum Fadebook?

Vielleicht ist meine Wahrnehmung zu selektiv, aber soviel wie derzeit über Facebook publiziert wird, ist einfach enorm. Dass keineR mehr über MySpace spricht, ist eh schon ein alter Hut.

Mit dem Beacon-Feature (Wikipedia) hat sich Facebook ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Vielleicht zu weit, wenn es nach vielen Bloggern geht. Beacon ist heute genau ein Monat alt.  Es handelt sich um eine Werbetechnik, die mitverfolgt, was jeder Facebook-Nutzer auf bestimmten Internetseiten so treibt. Auch, wenn man sich bei Facebook ausgeloggt hat, wird die Facebook-Identität der Surfer von externen Webseiten noch gelesen. Anschließend werden Informationen über das, was der Benutzer auf der Seite gemacht hat, an Facebook gesendet. 

Also wenn ich beispielsweise auf eBay etwas ersteigere, dann wird das ohne mein Zutun meinen Facebook-Freunden mitgeteilt. Ich persönlich stelle mir das besonders toll vor, wenn ich für meine Freundin ein Geschenk kaufe und im selben Augenblick teilt ihr das mein Facebook-Newsfeed mit.

Jedenfalls gab es gegen Beacon gehörigen Protest, unter anderm auch eine Petition bei der Bürgerrechtsbewegung MoveOn.org. Die Geschichte fand ihren Weg zu den traditionellen Medien und ließ damit auch Facebooks Werbepartner skeptisch werden.

Ob da die späte Entschuldigung von Mark Zuckerberg etwas hilft? Ich bezweifle das. Das Facebook-Bashing geht weiter. Bei einer Umfrage, die gerade bei “mashable” läuft, sagt fast die Hälfte (Stand Heute Mittag) aller TeilnehmerInnen, dass  Zuckerberg’s Entschuldigung unangebracht ist:

Too Little, Too Late; Facebook’s Screwed!

Allzu ernst darf man das wahrscheinlich nicht nehmen. Auch der baldige Tod von Facebook wird beschworen:

Facebook has turned all the people who rooted for it into a lynch mob. In the space of a month, it’s gone from media darling to devil. The most interesting thing about Facebook right now is who will replace it.

Ein wenig zugespitzt, aber nachvollziehbar. Diesen Satz im selben Artikel verstehe ich aber nicht wirklich:

It could have all been avoided with a smart adult running things. Facebook has no old hands in its corner, no advisers to tell the kids how to behave. 

Ich glaube, dass es gerade auch der Mythos rund um den jungen Mark Zuckerberg war, der Facebook und keine Konkurrenzseite so populär gemacht hat. Viele der Multiplikatoren in den Amerikanischen Colleges wollten ganz einfach auch so erfolgreich sein wie Mark. Aber das ist eine andere Geschichte.

PS: In diesem Zusammenhang auch noch interessant: 15 Reasons Facebook Isn’t Worth $15 Billion

PPS: Beacon lässt sich abstellen. Die Daten, wie die Facebook-User andere Webseiten nutzen, erhält Facebook aber wahrscheinlich trotzdem. Einzige sichere Möglichkeit: Cookies löschen. Oder den ganzen Facebook-Account.

Ausgebobt

Da seh ich das am Samstag in Berlin, und am darauf folgenden Tag erreicht mich die Nachricht, dass es vorbei ist mit den Guten. Die Bösen haben anscheinend gesiegt. Die Guten sind so gut wie Geschichte. Sie verabschieden sich. Mit einem letzten Kraftakt. Der sich da nennt: Abschied.

bob magazin

Am 12. Dezember erscheint die vierte und letzte Ausgabe des Magazins “Bob”. Die vergangen drei habe ich mit Freude gelesen. Zuweilen war es mir ein wenig zu verhirnt für eine Illustrierte, meist aber fand ich die Lektüre sehr ansprechend. Meine Lieblingsnummer: Mutter. Alles gute, werte Herausgeber vom Club Bellevue, bei eurem neuen Projekt.

Dichand bloggt …

… bereits seit über einer Woche. Und die LeserInnen kommentieren fleißig. Hier gehts lang.

Nach dem inoffiziellen Krone-Blog setzt der alte Herr wohl zum Gegenschlag.

dichand

Ich möchte besonders auf das große Bild im Hintergrund hinweisen. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich: Sieht man sich auch den Teil des Bildes an, den die Blogposts überdecken, dann entdeckt man, dass Dichand lässig an einer Haltestange lehnt. Anscheinend wurde das Bild in einer Straßenbahn oder U-Bahn aufgenommen. Ein Mann des Volkes eben.

Ich bin schon gespannt, wie lange er durchhält.
[via fuzo]