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T minus 140

Vor der Heia noch ein kurzer Blogpost. Seit vergangenen Montag bin ich wieder zurück in Belgien. Die Weihnachtsferien in Österreich waren äußerst angenehm. In einem Treffen mit meinem Professor Heinz Wittenbrink haben wir mein Diplomarbeitsthema konkretisiert. Seit vergangener Woche stecke ich nun mitten in der Recherchephase. 140 Tage habe ich noch Zeit, bis ich die Arbeit abgeben muss. T minus 140. 

Diese Spammer – und diese Social Networks

Immer wieder muss ich mich über Spam wundern:

Hello,
My name is Valentin, I’m 25 years old and I live with my mother in Russian province. My mother cannot see and authorities pay her a little indemnity, which is not enough even for medications. (…) The situation is hopeless in our region and we are afraid that local boiler-house can stop heating of our home. The winter is coming and temperature can be minus 30 degrees in the nearest weeks. We don’t know what to do and we are very afraid.
Thanks to the free internet access in our library I found different e-mail addresses and I decided to appeal to you with a prayer in my heart for a small help.
If you have any old sleeping bag, felt boots, mittens, wool-socks, fur-coat, warm blanket, warm clothes, portable heater, canned food, vitamins, medicines against cold, hygiene-products, I will be very grateful to you if you could send it to our postal address:
(…)
If you think that it would be better or easier for you to help with some money, please write me back and I will give you details for sending it safely if you agree. This way to help is very good because in this case I will be able to buy a portable stove and heat our home during the winter.
I hope to hear from you soon and I pray that you can help us to survive this winter. I also hope very much that this difficult situation will get better very soon in our country.
I want apologize for this message. God Bless You, Valentin and my Mother Elena.

Oder diesen:

I work in a detective agency. I can’t say my name now. I’m warning you that i’m going to watch you and listen your phone line. Do you want to know who paid for shadowing you? Wait for my next letter.
P.S. I’m sure, you don’t believe me. But i think the attached record of your telephone conversation will assure you that everything is real. The record is in archive. The password is 123qwe

Ich bin mir bewusst darüber, dass Spam zu veröffentlichen, nicht wirklich sinnvoll ist. Schließlich verleiht man dadurch dem Spammer nur noch mehr Bedeutung. Und dennoch fasziniert mich die Art, wie hier Aufmerksamkeit gesucht wird, jedes mal aufs neue. Und ich wundere mich, wie oft ich auf Spam hineinfalle. Beinahe täglich öffne ich Spam-E-Mails mit der kleinen Hoffnung, dass sich hinter dem meist kryptischen Absender/Betreff doch eine sinnvolle Nachricht verbirgt.
Während Gmail oft auch Nicht-Spam-E-Mails als Spam klassifiziert, sortiert der Horde-Client meiner mur.at-Adresse leider viel zu wenig aus. Ich glaube, Spam ist auch ein Mitgrund dafür, warum sich E-Mails immer mehr in Social Networks verlagern. Der restriktive Anmeldungsprozess und die vereinfachten E-Mail-Spielregeln (keine E-Mail-Adresse mehr notwendig) haben das ermöglicht.
Sieht man einmal vom Comment-Spam bei Myspace und Youtube ab, habe ich bisher in noch keinem fast keinem Social Network eine traditionelle Spam-Nachricht erhalten. Dafür ist man in jedem dieser Netzwerke dann konfrontiert mit Werbung, die nicht ein Spammer, sondern der Betreiber installiert hat. Auch nicht unbedingt besser.

Bruno lebt wieder…

 

bruno

Gerade bin ich auf der Moblog-Seite von Dieter Rappold auf einen alten Teaser von einem Artikel von mir gestoßen. Den Artikel hatte ich im vergangenen Juni im Standard veröffentlicht. Er behandelte den Abschuss des äußerst umtriebigen Braunbären JJ1, gemeinhin bekannt als Bruno.
Als Antwort darauf, dass Bruno (!) von vielen Seiten so vermenschlicht wurde, hatten wir uns damals beim Standard dafür entschieden, eine ironische Todesanzeige zu gestalten. Interessant, diese Anzeige mehr als ein Jahr später zufällig im Inernet zu finden.

So spontan

Auszug aus einer Presseaussendung des Außenministeriums:

Plassnik: “Europa ist für die Jugend eine Jahrhundertchance”

Außenministerin wird ein “Europa-Forderungskatalog” von Jugendlichen überreicht

 Wien, 8. November – Freude über die Chancen durch den EU-Reformvertrag von Lissabon artikulierten heute Jugendliche vor der Europa-Debatte im österreichischen Nationalrat. (…)

“Meine Bitte an die Jugend: Bei der Begeisterung für Europa nicht nachlassen, hartnäckig und interessiert bleiben. Wir brauchen euer Interesse, eure Energie und eure ganz speziellen Visionen, um das große Projekt weiter zu entfalten. Das Europa von morgen ist euer Europa”, so die Ministerin abschließend.

Statusmeldung

recyclart

Woche drei meines Aufenthalts hier in Belgien ist schon vorbei. Höchste Zeit für eine kurze Statusmeldung. Wie kaum anders zu erwarten: Es geht mir sehr gut. Sowohl bei meiner Unterkunft als auch bei meinem Praktikum habe ich großes Glück gehabt. Ich habe auch eine belgische Handynummer: +32 475376396. Unter dieser Nummer bin ich bis Anfang Februar erreichbar.
Meine Wohnung ist ganz im Zentrum von Brüssel, unweit der alten Börse. Ich kann jeden Tag zu Fuß zu meiner Praktikumsstelle, dem Österreichischen Kulturforum, gehen. Abends gibt es immer viele Veranstaltungen, die ich besuchen kann. Von Vernissagen über Empfänge, von Vorträgen bis hin zu Diskussionen. Neben hochkarätigem Publikum gibt es da auch immer hochklassiges Buffet. Sehr lecker. Fortsetzung folgt…
PS: Falls Sie, werte Leserschaft, eine erste Statusmeldung nach mehr drei Wochen doch für merkwürdig halten, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen. Eigentlich hatte ich diesen Post bereits drei Tage nach meiner Ankunft verfasst. Aber nie veröffentlicht, sondern immer nur in den Vorlagen behalten.

Patent of the Day

shark protector suit

I just came over this cool patent: The Shark Protector Suit. Yeah, it’s real.

A shark protector suit of the invention is a combined rubber suit and helmet to completely cover the body of the wearer, including a face mask for facial protection, and preferably having at least a partial lining of flotation material, such as foam sheet. The suit and helmet have a plurality of spikes extending outward therefrom to prevent a shark from clamping its jaws over the wearer.