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Participating in Oxford Internet Institute’s Summer Doctoral Programme

For years I have wanted to attend the Oxford Internet Institute’s Summer Doctoral Programme, but I never applied for it. Either I missed the application deadline, or I had other plans for that period. However, at the beginning of this year, I managed to hand in an application and I am really excited that I have been awarded with a spot.

Together with 29 other young Internet researchers from all over the world I will be staying for two weeks in Oxford’s Hertford College in the first half of July. We will discuss our dissertation research and attend classes on Internet research theory and methodology. The tutors are drawn from the OII’s own faculty, with additional guest seminars by visiting faculty. I look forward to meeting them as well as my fellow participants. The official hashtag is #oiisdp.

Visiting Scholar at Berkeley’s Center for Science, Technology, Medicine and Society

Campanile

Two of Berkeley’s landmarks: The Campanile (in the back) and the Doe Memorial Library.

It has been a while since this blog has received an essential update. This happened mainly because I moved to the U.S. to begin my time as a visiting scholar at the University of California, Berkeley. I have been here for exactly two months and will stay for almost another half a year. I also maintain blog that covers my spare time experiences and is updated more frequently – it is written in German, since it is intended for my family and friends at home.

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I Did Not Know How a Researcher Can Pack Words Like Sachertorte, #Aufschrei, Wanderlust and Paradigm Shift into Five Paragraphs. And Then I Read This Text.

I spent last summer in Berlin as a visiting research fellow at Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG) (documented here and here). They now asked me to contribute to their annual report with a short account of my experiences. The challenge: It would have to include the following words: Sachertorte, fellowship, hiig, berlin, paradigmshift, currywurst, #Aufschrei, Wanderlust. This is what I submitted. 

Gruppenfoto-Summer-Fellows

The visiting research fellows Han-Teng Liao (Oxford Internet Institute), Ulrike Klinger (University of Zurich), me and Giovanni Navarria (University of Sydney) (f.l.t.r.) in front of the Humboldt Institute for Internet and Society. Photo: Elena Pfautsch.

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Fellowship am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin

[English Version below]

Erfreuliche Nachrichten: Ich gehe für drei Monate im Sommer nach Berlin, um am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) zu forschen. In der Zeit werde ich mich insbesondere mit einem Projekt über Arbeitsabläufe im Datenjournalismus beschäftigen. Ich freue mich sehr über die Einladung.

Übrigens suche ich noch ein Zimmer oder eine kleine Wohnung in Berin und vergebe in der Zeit auch mein Zimmer in Wien. Wer mir da weiterhilft bekommt eine original Wiener Sachertorte. Alle Details zur Aktion auf den Seiten, die ich extra dafür eingerichtet habe.
Sacher Torte at Sacher Cafe

[English Version]

Great news: For three months this summer I will be in Berlin to conduct research at the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG). I will do a research project that investigates workflows in data journalism. I am really happy about the invitation.

By the way, I am still looking for a room or a small apartment during in Berlin and I will let my room in Vienna during this time. The person who helps me with this gets a delicious Original Sachertorte. Please find all details on the deal on the pages I have created specifally for that purpose.

Re:trospektive auf die re:publica, Teil 2

In meinem Post letzte Woche habe ich damit begonnen, die re:publica Revue passieren lassen. Dort habe ich unter anderem über unseren Vortrag, über neuen Wissenschaftsjournalismus, das Ende der Arbeit und unkonventionelle Recherchemethoden berichtet.

Hier Teil zwei meiner Notizen rund um die Konferenz. Diesmal mit folgenden Themen:

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Souvenirs von der re:publica, Teil 1

Sie selbst nennt sich eine „der wichtigsten Gesellschaftskonferenzen Europas”, ich habe sie den „alljährlichen Opernball der deutschsprachigen Social-Web-Szene” geheißen – irgendetwas dazwischen wird sie wohl tatsächlich sein. Die re:publica in Berlin: Über 5.000 Teilnehmende, unzählige Workshops und Diskussionen, populäre internationale Speaker und aktuelle Themen rund um Internet, Politik, Technik und Gesellschaft. Die Konferenz, die seit 2007 jährlich veranstaltet wird, richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zugleich. Für mich bietet sie die einzigartige Gelegenheit, mich auf den aktuellen Stand in Bereichen zu bringen, die meine Arbeit zwar berühren, die ich aber unter dem Jahr nicht schaffe, umfassend mitzuverfolgen. Ich bin aber auch zum dritten Mal nach Berlin gekommen, um die vielen Branchenkollegen, Freunde und Bekannten wieder zu sehen.

Viel von der re:publica ist bereits online dokumentiert, in den kommenden Tagen wird sicher noch mehr folgen. (Fast) jede Session wurde aufgezeichnet und auf YouTube gestellt. Unsere ist leider (noch) nicht darunter. Hier sind die Talkaufzeichnungen sogar schon mit dem Zeitplan verlinkt. Kurze Zusammenfassungen haben auch schon meine Kollegen aus Graz, Heinz und Brigitte, geschrieben. Jakob weist auf die Selbstreferenzialität hin. Wessen Zusammenfassung fehlt hier noch? Gerne Hinweise dazu an mich oder in die Kommentare.

Ich habe versucht, auf der Konferenz live mitzubloggen, musste mir aber eingestehen, dass das kaum möglich ist, will man keine Einheit verpassen. Deshalb reiche ich im folgenden die Zusammenfassungen von einigen Sessions nach, in denen ich gesessen bin. Vor allem bei einigen der Panels lohnt sich aber der Blick in die Videoaufzeichnung.

Hier kommt ihr zu den einzelnen Themen im Text:

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Das 25+ Couchsurfing

Edles Couchsurfing für die Generation 25+: Benji Lanyando berichtet in der NYT über einen neuen Trend bei der Buchung von Zimmern und Apartments: Social Bed & Breakfast Networks oder Peer-To-Peer-Hotels nennen sich Webseiten, auf denen Reisende und private Anbieter von Unterkünften zusammenkommen.  Dabei findet man die Gemütlichkeit eines Hotels zum Preis einer besseren Jugendherberge. 

Couchsurfing: Gut für Erstkontakt, kaum Ruhe und Privatssphäre
Bis vor wenigen Jahren war ich ein begeisterter Couchsurfer. Ich übernachtete bei Couchsurfing-Hosts, brachte Geschenke und kochte zum Dank für die Gastfreundschaft. Dennoch war ich nicht vollends überzeugt: Erstens gab es meist wenig Privatsphäre und Ruhe. Und zweitens hatte ich manchmal ein schlechtes Gewissen, denn mein Eindruck war: Als Gastgeber gibt man meist viel mehr als man von seinem Gast bekommt. Bisher hat etwa noch kein Host meine Rückeinladung nach Wien oder Graz angenommen, wohl auch, weil die zwei, drei Tage, die ich in einem fremden Apartment verbrachte, zu kurz waren, um eine tiefere Freundschaft zu schließen. 

So nutzte ich Couchsurfing lieber, um in fremden Städten Leute mit ähnlichen Interessen zu treffen. Ich wohnte aber gegen Bezahlung in einem Ho(s)tel oder angemieteten Apartment. Mit einigen meiner Couchsurfing-Kontakte pflege ich bis heute gute Freundschaften. Couchsurfing hat sich für die erste Kontaktaufnahme wirklich bewährt, auch wenn sich die weitere Pflege der Freundschaften auf Facebook ausgelagert hat. 

Peer-To-Peer-Hotels
In den letzen zwei Jahren entwickelten sich nun Webseiten wie AirBnB.com oder iStopOver.com, bei denen man gegen Bezahlung in Zimmern und Wohnungen 
übernachten kann. Die Plattformen entstanden, weil bei Groß-Events die lokalen Hotels meist voll waren und Privatpersonen einsprangen und sich noch etwas dazu verdienten. Die Preise von Peer-To-Peer-Hotels liegen dabei weit unter dem Marktpreis von gleichwertigen Unterkünften. Das liegt unter anderem daran, dass kräftig mitverdienenden Vermittler wie Tiscover oder Expedia zunehmend vom Verkaufsprozess ausgeschalten werden. Diese Anbieter machen jetzt die Erfahrung, die etwa Zeitungen oder Immobilienmakler bei Craig's List machen mussten.
Fragwürdig ist indes der gesetzliche Hintergrund: Besitzen die Zimmer-Vermieter eine Konzession? Ich kann mir gut vorstellen, dass die kommerzielle Vermittlungskonkurrenz bald zu Klagsmitteln greifen könnte, um derartige Plattformen zu verhindern.  

Für mich ist klingt aber diese Art in der Fremde zu übernachten indes ganz gut: Ich habe  Privatssphäre, kein schlechtes Gewissen, keinen Massentourismus und einen günstigen Preis. Für die nächste Reise lohnt sich also durchaus eine Unterkunftsrecherche auf diesen Seiten. 

In Wien gibt es derzeit noch sehr wenige Personen, die ihre Unterkunft anbieten: Crashpadder findet nichts, Roomorama sowie (das kommerzielle) iStopOver nur 1, AirBnB immerhin 32 (auch wenn einige davon in Tschechien liegen). 

Ein Roman & Google Maps

google maps buch

Vor einigen Wochen habe ich von We Tell Stories berichtet, wo Kurzgeschichten mithilfe diverser Onlinewerkzeuge wie Twitter, Blogs oder Google Maps erzählt wurden. Jetzt bin ich via De-Bug auf ein Buch gestoßen, bei dem jede Doppelseite aussieht wie das Bild oben.

Der Promotext dazu:

Auf Basis von Google Maps wird parallel zu jeder Szene des Textes deren Handlungsort als exakte geografische Position bzw. jede Bewegung als animierte „Fahrt“ auf der Karte dargestellt. Der Leser des virtuellen Buches erlebt die geschilderte Handlung als „Reise über die Landkarte“ […].

Der Roman (es handelt sich um “Senghor On The Rocks” von Christoph Benda) wurde mit Geodaten ausgestattet. Immer wenn ein Ortswechsel passiert, dann ändert sich auch das Bild auf der linken Seite.

Wenn ich richtig recherchiert habe, kommt die ganze Gechichte sogar aus Österreich. Props!

next stop: c/o pop, cologne

c-o_pop

photo by dayvidday

c/o pop (cologne on pop) is an annual festival for urban pop culture which has been taking place in Cologne since 2004. The festival programme is strongly indebted to the »Sound of Cologne«, focussing mainly on electronic club music and the diverse culture that goes with it, but also reflects contemporary trends in the indie pop and rock scene.

i will take a lot of pictures.

melting pot: shooting for tv-report completed

during the morning five young journalists from the melting-pot-workshop went downtown to shoot some material for tv-report on urban life. the rest the of the team stayed in the european parliament. both, the ones in the parliament and the ones going on the streets, interviewed passers-by about their life in brussels.
the material is reviewed at the moment. post-production will start soon.
[this entry is also published on the eymd-website]