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New Publication: National Politics on Twitter

What started as an idea at Axel Bruns’ PhD Seminar in the summer of 2011 is finally my most important scientific publication so far. Yesterday, National Politics on Twitter: Structures and Topics of a Networked Public Sphere was published in Information, Communication & Society (ICS). The paper will be printed in a special issue covering the Internet Research 13.0 conference. I am really happy about this publication, because ICS belongs to the most important journals in my field of research.

Here is the…

  • the draft version of the article [coming soon].
  • the research paper Twitterpolitik [26,4 MB PDF, 58 pages, in German) that covers the same topic.
  • the abstract  (more…)

Die leisen Revolutionäre der digitalen Gesellschaft

Buchrezension für den Falter, 49/2012 vom 5.12.2012, S. 18.

Mercedes Bunz' neues Buch

Die Digitalisierung verändert den Alltag der Menschen ähnlich stark wie es die Industrialisierung im 19. Jahrhundert getan hat. Was damals Maschinen waren, sind heute Algorithmen. Diese leise, aber unaufhaltsame Revolution ermöglicht etwa, dass sich Ärzte und Patienten mit gleichem Wissensstand begegnen oder dass sich Massen schnell und intelligent organisieren.
Mercedes Bunz, eine in London lebende deutsche Journalistin und Wissenschaftlerin, beschreibt in ihrem neuen Buch, wie sich das Internet auf unser Wissen, unsere Arbeit, die Öffentlichkeit und Politik auswirkt. Bunz analysiert dazu einerseits zahlreiche Netzphänomene der letzten Jahre – von Ai Weiwei bis Wikileaks –, andererseits klopft sie die Theorien philosophischer und soziologischer Klassiker auf ihre Tauglichkeit im digitalen Zeitalter ab. Meistens würden massenmediale Diskussionen die Digitalisierung abwerten, schreibt die Autorin, dabei gehe es darum, sie aktiv zu gestalten – sei sie doch ohnehin unaufhaltbar.

Disclaimer: Ich kenne die Autorin persönlich.  

Der wohlige Rausch der Bohème

Albumrezension für INDIE, No. 36, Herbst 2012, S. 20. 

Photo by Andreas Koefoed.

Wer sich künstlerisch finden will, geht ins Kloster oder nach Berlin. Die skandinavische Bohème hat sich für die deutsche Bundeshauptstadt entschieden und mietet sich dort seit einigen Jahren in Altbauwohnungen ein. Darunter auch die Dänen von Efterklang, die es nach mehr als zehn Jahren, drei Studioalben und über 400 Konzerten nach Berlin zog. Für die Sampleaufnahmen fuhr die Band allerdings in die gleichnamige Geisterstadt aufs norwegische Spitzbergen. Früher plagten sich dort kommunistische Kohlekumpel – 1998 wurde die russische Kohleabbausiedlung stillgelegt – heute knipsen Touristen die Relikte. Das Trio klopfte dort auf leere Tanks, sang in verfallenen Hallen und zeichnete alles auf. Über tausend Aufnahmen brachten Efterklang zurück nach Berlin. Aus den gesammelten Field Recordings, dem Frickeln und Knacken der kalten Einöde, Studio-Recordings und den 70 Stimmen eines Mädchenchors basteln sie an “Piramida”. Behutsam ist jedes einzelne Lied arrangiert: Glockenspiel, Synthies, Saxophon, Piano, Geige, und und und… Trotz der breiten Klangpalette bleibt die Platte aber brav und eingängig. Die experimentellen Sounds aus der Kohleminenstadt geistern nur im Hintergrund umher. Casper Clausens Stimme ist voll von Melancholie und Herzschmerz, unverwechselbar singt er von Isolation und Trennung. Die emotionale Last drückt aber nicht, sie gleitet über die ätherischen Klangflächen. Diese Kombination – Melancholie gepaart mit majestätischem Sound – ist es, die Efterklang so einzigartig machen. Wie gemacht für einen Herbstabend mit einem wohligen Absturz mit Rotwein. Ganz so wie es echte skandinavische Bohemièns in Berlin eben handhaben.

“Piramida” ist am 24. September auf 4AD erschienen.

How to Verify Information on Social Media

On Twitter every now and then a celebrity is declared dead. Very often this is just a hoax: For instance, Eddie Murphy and Denzel Washington have had a mysterious deadly snowboarding accident. And when North Korean dictator Kim Jong Il died, the rapper Lil Kim became a trending topic as many hip hop fans simply got confused due their similar names.

Rumours, hoaxes and wrong information have been everyday phenomena in the news business. With social media some things have changed: User generated content has become a new source for journalists and now news spread and modify faster than ever. Journalists have to adapt to these new conditions. Last week I gave a lecture to first-year journalism students in Oslo. In the talk I put the phenomenon of rumours in social media into context and gave the students some tips on how to use the means they have available to check facts. The last slide contains links to a excellent blog posts and papers that contribute to the topic. Elsebeth Frey at Oslo and Akershus University 
College of Applied Sciences was so kind to give me the opportunity to speak in her class about fact checking.

And these are the slides:

Studienpräsentation: Twitterpolitik – Themen und Netzwerke der politischen Twittersphäre in Österreich

Am 29. März 2012 präsentieren Axel MairederAxel Kittenberger und ich im Designforum Wien unsere Studie zur österreichischen Innenpolitik auf Twitter. Rund ein halbes Jahr haben wir daran gearbeitet. Die Ergebnisse diskutiert anschließend ein Panel, bestehend aus Corinna Milborn (News), Armin Wolf (ORF), Stefan Petzner (BZÖ) und Michel Reimon (Grüne), unter der Moderation von Niko Alm (Super-Fi).

Weitere Infos zur Veranstaltung, laufende Neuigkeiten, sowie die Studie selbst veröffentlichen wir auf:

http://twitterpolitik.net

Twitterpolitik

Meilensteine und Charakteristika des Datenjournalismus

Bei der gestrigen Auflage von Collide:Vienna habe ich einen Vortrag zu Meilensteinen und Charakteristika des Datenjournalismus gehalten. Collide ist eine Veranstaltungsreihe in Wien, bei der sich Publizisten und Hacker treffen, um sich über Innovationen im Journalismus auszutauschen. Unter anderem zeige ich, dass Datenjournalismus keineswegs ein neues Phänomen ist. Datenjournalistische Ansätze lassen sich bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Auch als Journalisten bereits Computern verwendeten, aber weder das Internet noch Onlinepublikationen existierten, gab es Datenjournalismus etwa bei Zeitungen.

Hier sind meine Slides, die auch ein Modell über die aktuellen Rahmenbedingungen und den Workflow datenjournalistischer Arbeit.

Neben mir hat auch Robert Harm einen Vortrag zu Werkzeugen im Datenjournalismus gehalten. Dabei ging er insbesondere auf Maps Marker ein, ein unlängst von ihm entwickeltes äußerst mächtiges WordPress-Plugin.

Collide ist inspiriert von der Hacks/Hackers-Bewegung in den USA, die sich nichts Geringeres als einen Reboot des Journalismus zum Ziel gesetzt hat. In Wien soll die Reihe in Zukunft communitygetrieben funktionieren, ähnlich wie die Webmontage. Wer auf dem Laufenden bleiben will und gerne über Innovationen im Journalismus hört und diskutiert, dem sei auch die Collide-Facebook-Gruppe ans Herz gelegt. Derzeit stehen Christopher Clay aka @c3o und insbesondere Markus Hametner aka @fin hinter dem Projekt. Letzterer programmiert auch luminous flux, von dem wir in Zukunft hoffentlich noch einiges hören werden.

Frisch vermählt: Regierungsdaten und Onlinejournalismus

Ein Artikel für dritte Ausgabe des Open Government Digest. Die lektorierte und etwas gekürzte Version lässt sich im PDF des Magazins nachlesen. Die Verlinkungen und Quellenangaben folgen in den nächsten Tagen.

“Ab jetzt wird zurückgerechnet”, sagt die deutsche Wissenschaftlerin und Journalistin Mercedes Bunz und sieht eine neue Möglichkeit heraufdämmern, die Mächtigen zu kontrollieren. “Datenjournalismus” heißt das Wort der Stunde. Vorbei die Zeit als Medien und Zivilgesellschaft der vermeintlichen politischen Unausweichlichkeit wenig entgegenzusetzen hatten. Möglich machen es offene Regierungs- und Verwaltungsdaten und engagierte Onlinepublizisten. Dabei verändern sich auch die Spielregeln für Journalisten.

Ein deutscher Grünpolitiker klagt seine Vorratsdaten (also keine offenen Regierungsdaten, sondern seine eigenen personenbezogene Daten) von der Telekom ein und lässt diese von Zeit Online visualisieren und publizieren: Über ein halbes Jahr hinweg kann das Leben des Politikers in jeder Minute per interaktiver Karte nachvollzogen werden. Die nüchterne Darstellung verbildlicht die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung wie kaum eine andere Form des Informationsdesigns.
Die New York Times kombiniert die Arbeitslosenstatistik mit demographischen Daten, und es entstehen bisher ungesehene Graphen, die soziale Ungleichheiten in den USA aufzeigen. Ein schwarzer Jugendlicher ohne Schulabschluss ist durchschnittlich fast doppelt so häufig arbeitslos wie ein weißer.
Die genannten sind nur zwei von einer mittlerweile unüberblickbaren Zahl an Datenjournalismusprojekten, die die Redaktionen der MSNBC, der Los Angeles Times, des Guardian, der BBC und einiger anderer Medien durchführen. Viele der Medien haben eigene Ressorts gegründet, die sich allein der Anatomie und (interaktiven) Verbreitung von Daten widmen.

Was ist neu am Datenjournalismus?

Die Bezeichnung “Datenjournalismus” ist schwammig, meint sie doch, wie Lorenz Matzat feststellt, einerseits eine Recherchemethode von Onlinejournalisten, andererseits eine spezifische mediale Veröffentlichungsform, ein eigenes Genre. Datenjournalismus ist darüber hinaus zugleich ein Mindset: Die wenigsten Datenjournalisten sehen sich als traditionelle Journalisten, sondern bezeichnen sich lieber als Hacker oder Informationsarchitekten.
Bei aller Unbestimmtheit gibt es dennoch einen Definitionsansatz. Der Brite Paul Bradshaw hat ihn herausgearbeitet: Die Daten, auf denen Datenjournalismus fußt, müssen strukturiert sein und von Computern verarbeitet werden können. Die Tabelle ist der Ausgangspunkt der (computerbasierten) Recherche und die Basis für die jegliche weitere Darstellungsform – ob interaktive Visualisierung oder Mutlimedia-Reportage.
Klar ist, dass sich daraus Konsequenzen für die journalistische Praxis ergeben: Der Umgang mit diesem neuen Typ von Quelle muss von so gut wie allen aktiven Journalisten erst erlernt werden – data literacy wird in Zukunft zur Schlüsselqualifikation in Redaktionen avancieren. Darüber hinaus ändert sich das Erzählen: Die stringente Geschichte mit menschlichen Protagonisten sowie Anfang und Ende tritt in den Hintergrund, die Berichterstattung dreht sich um Fakten und Akten.

Prozessjournalismus und Crowdsourcing

Immer öfter kommt es zu Mischformen zwischen Datenjournalismus und diversen anderen neuen Formen des Onlinejournalismus, etwa dem Prozessjournalismus: Bei diesem gipfelt die Berichterstattung nicht in einem fertigen Artikel, vielmehr wird ein Beitrag schnell online gestellt und anschließend erweitert und verbessert. In der Kombination mit Datenjournalismus wird für die Berichterstattung nicht mehr auf statisches Material zurückgegriffen, der Redakteur zieht permanent Daten aus aktualisierten Streams heran.
Oder Datenjournalismus verknüpft mit Crowdsourcing: Sind die Datenmengen für eine Redaktion allein nicht bewältigbar, dann lagert sie diese Aufgabe aus: Die Dateien werden online gestellt, interessierte Internetuser kümmern sich um die Exploration der Datenberge. So geschehen ist dies etwa bei einer der ersten Sternstunden des modernen Datenjournalismus, im Sommer 2009: Damals stellte der britische Zeitung Guardian 170.000 Spesenbelege britischer Abgeordneter online. 20.000 Leute durchforsteten die Belege auf verdächtige Inhalte, innerhalb kürzester Zeit war ein systematischer Missbrauch von Steuergeldern aufgedeckt, der zu Rücktritten und politischen Reformen führte.

Was Datenjournalismus sicher nicht löst, ist das Finanzierungsproblem für unabhängige professionelle Berichterstattung abseits der Nische. Für die penible Kontrolle der Politik, diese in einer Demokratie so lebensnotwendige Aufgabe, liefert auch Datenjournalismus kein Geschäftsmodell. Im Gegenteil: Datenjournalismus ist kostspieliger als viele andere Formen der Berichterstattung. Die Journalisten arbeiten meist in Teams gemeinsam mit Programmierern, Statistikern oder Grafikdesignern. Und derartige Stellen sind teurer als die in Onlineredaktionen so gern beschäftigten “Contentmanager”, die ohne Journalisten-Kollektivvertrag in fordistischer Manier Meldungen vom Agenturfließband ins CMS klopfen.

Auf dem weg zur europäischen Agenda

Das Geld bleibt also weiterhin knapp, ein anderes Hoffnungsfenster tut sich aber durch Datenjournalismus auf: Der Strukturwandel hin zu einer europäischen Öffentlichkeit. Diese scheiterte bislang unter anderem, weil eine gemeinsame Sprache fehlte – auch Englisch funktioniert nur in bestimmten Bildungsschichten flächendeckend. Die Sprache öffentlicher Daten hingegen ist für viele Bereiche universell und wirkt damit einigend. Visualisierungen auf Grundlage von Daten, die von kontinental bis hyperlokal skaliert werden können, bringen Themen in ihren Details und ihrer ganzen Tragweite aufs Tapet. Die Aufgabe des Datenjournalisten dabei: Er analysiert, ordnet ein und stellt einen Bezug für seine Leser her. Wie so etwas abläuft, hat sich zum Beispiel bei der Aufarbeitung der Wikileaks-Depeschen gezeigt: Riesige Datenmengen wurden auf lokale Vorfälle heruntergebrochen, die immense Dimension der Geschichte blieb trotzdem erhalten. Ähnliche Prozesse werden wir in Zukunft öfters erleben, wenn etwa mithilfe von Finanz- oder Umweltdaten über Skandale berichtet wird. Trotz lokalem Fokus behauptet sich das Gesamtbild. Der Weg zur vereinten europäischen Agenda ist dann noch immer weit, der Datenjournalismus jedoch trägt seinen Teil zur Abkürzung bei.

Wikileaks: Enttarnungen im neuen Cyberkrieg

Folgender Gastkommentar von mir erschien in der Tageszeitung “Die Presse”, online am 16. Dezember 2010, in der Printausgabe am Tag darauf.

Der Krieg im Netz ist alt und seine vielfach anonymen Truppen sind nicht immer böse. Eine überhitzte Debatte braucht Abkühlung.

Die Faxgeräte bei Amazon, Mastercard und Visa laufen dieser Tage heiß. Die Papiere, die sie meterweise ausspucken, sind keine Beschwerden unzufriedener Weihnachtseinkäufer – es sind Kopien jener Diplomatenberichte, die WikiLeaks unlängst veröffentlicht hat.

Diese vergleichsweise harmlose und zugleich humorvolle Protestaktion ist eine von vielen Antworten auf die Weigerung dieser Konzerne, mit WikiLeaks zusammenzuarbeiten. Eine weitere Reaktion war der Angriff auf deren Webserver vor einigen Tagen. „Der Spiegel“ und zahlreiche Kommentatoren sehen bereits einen neuen „Cyberkrieg“ heraufziehen. Über „Anonymous“, so nennt sich die „Armee von WikiLeaks“, kursieren allerlei Gerüchte und Halbwahrheiten. Höchste Zeit, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen – und andere zu bestätigen.

Kein linksextremer Trupp

Die Falschannahmen Nr.1 bis 3: Anonymous ist ein Trupp linksextremer Hacker. Dreimal unrichtig. Zunächst zur Vorstellung, dass es sich bei den Angreifern um einen Trupp, eine geschlossene Gruppe handelt: Anonymous ist ein fluktuierendes Onlinekollektiv.

Niemand – auch Anonymous selbst nicht – weiß, wie viele Menschen dabei sind. Jeder kann teilnehmen, es gibt kein Aufnahmeprozedere und keine Anführer, wohl aber Plattformen, auf denen anonym kommuniziert wird. Die Medienwissenschaftlerin und Bloggerin Jana Herwig vergleicht Anonymous mit einer Maske, die sich jeder jederzeit überstülpen kann.

Wie ist so ein Zusammenschluss handlungsfähig? Ganz einfach: Jemand schreit lauthals eine Idee heraus – finden sich genug andere, die diese Idee gutheißen, dann wird sie umgesetzt.

Auch wenn Anonymous gegen staatliche Behörden und Konzerne kämpft, ist Anonymous nicht primär links. Vielmehr eint Anonymous der Glaube an die absolute Transparenz und der Wille zur Agitation. Das Spektrum der Anhänger reicht von Anarchisten über Verschwörungstheoretiker und rechte Libertäre bis hin zu ideologiefreien Internet-Kids. Auf der Plattform 4chan.org, einem ihrer wichtigsten Foren, finden sich zahllose sexistische, rassistische und demütigende Inhalte – Auswüchse, die selten „linken Gutmenschen“ einfallen.

Nur die wenigsten der anonymen Aufrührer sind Hacker oder sehen sich als solche. Online kursieren Anleitungen und Programme, mit deren Hilfe man sich an den Protesten beteiligen kann – ein wenig Medienkompetenz und Zeit vorausgesetzt.

Jahrelange Auseinandersetzung

Falschannahme Nr.4: Wir haben einen neuen „Cyberkrieg“. Die „Operation Payback“, eine von mehreren Aktionen gegen die WikiLeaks-Repressionen, gibt es nicht erst seit September 2010, also lang vor den Veröffentlichungen der diplomatischen Depeschen.

Vor den WikiLeaks-Gegnern hatte Anonymous die Urheberrechtsindustrie angegriffen. Die Aktion reiht sich ein in jahrelange Auseinandersetzungen, bei denen es um Freiheit und Restriktion im Internet geht. Die meisten Attacken von Anonymous zielen auf Webserver ab, bleibender Schaden entsteht selten.

Vielerlei Protestformen

Die Serverattacken sind eine von vielen Protestformen. In zahlreichen Ländern hat sich der virtuelle Protest bereits auf die Straße verlagert, indem beispielsweise WikiLeaks-Dokumente als Plakate angebracht wurden.

Auch in Österreich könnte es bald so weit sein. Wir alle sind ein Teil von Anonymous, wenn wir die Depeschen lesen und ihre Inhalte in die Welt tragen, egal ob offline oder online.

Besonderer Dank sei abschließend Jana Herwig und Max Kossatz entgegengebracht. Deren fundierte Blogposts über Anonymous waren äußerst hilfreich in der Recherche und belegen meine Annahmen. Auch herzlich gedankt sei  Thomas Thurner, ohne dessen Anregung dieser Beitrag nicht zustande gekommen wäre.