graz

A new blog on journalism and PR with data

In Graz at the Institute of Journalism and Public Relations more and more of our students want to learn how to report and communicate with data. Also, we work on a few research projects that fall under this theme. Therefore my colleague Thomas and I decided to start a blog that brings the different initiatives together under one roof. Named after the pioneering online publication at the Guardian, we call it the Datablog.

FH Joanneum’s Datablog occasionally publishes text and news about data journalism and related topics such as open data or freedom of information. It also serves as a public practice site where the students will experiment with new formats and publish their findings about data journalism. The blog will be a publication channel for our classes and research projects. Most of it will be in German.

The student projects of last year’s data journalism class are already online, more content will follow in the next weeks. Check it out:

Datablog

New Publication: Assessing Barcamps

Screenshot from the paper.

A Barcamp is a place for low-threshold exchange of concepts and ideas.

Since 2008, I have been organizing a number of unfonferences, so-called Barcamps in Austria: At these types of events people gather and agree upon the schedule at the beginning. Everybody is expected to contribute to the unconference, either by presenting, by leading a discussion or by documenting the event. Heinz and I co-organized the first camp on political online communication in the German-speaking area. This year, I will organize a Barcamp at the European Forum Alpbach.

As Barcamps differ substantially from regular conferences, we at Wissensmanagementforum Graz decided to investigate this further and to conduct a research project about the Barcamp in Graz. This conference paper to be presented at I-KNOW in September is the first result of our research. 

You can download the full paper in the publication section. Here is the abstract:

Dennerlein, S., Gutounig, R., Kraker, P., Kaiser, R., Rauter, R., & Ausserhofer, J. (2013, forthcoming). Assessing Barcamps: Incentives for Participation in Ad-Hoc Conferences and the Role of Social Media. Presented at the I-KNOW 13th International Conference on Knowledge Management and Knowledge Technologies, Graz.

Barcamps are conferences without predefined content, often referred to as ad-hoc conferences or unconferences. Therefore, the outcomes of a barcamp are largely unknown before the event. This raises the question of participants’ motivations to attend and contribute. To answer this question, we conducted an exploratory empirical study at the Barcamp Graz 2012. We applied a mixed-method approach: first we used a sociodemographic questionnaire (n=99) which allowed us to characterize the ’typical barcamper’. Second, we conducted qualitative interviews (n=10) to get a deeper understanding of the participants’ motivations to attend, ex- pectations and the use of social media in that context. We identified three concepts, which could be deducted from the interviews: people, format and topics. We found that the motivation to attend and even a common identity is quite strongly based on these three factors. Furthermore, the results indicate that participants share a set of activities and methods by following the barcamp’s inherent rules and make extensive use of social media.

I would like to thank my co-authors, especially Sebastian Dennerlein and Robert Gutounig who took the lead in the publication, as well as all Barcamp participants who patiently answered our questions.

Souvenirs vom PolitCamp

Wie wars? Super. Ja, tatsächlich: Das erste österreichische PolitCamp hat mir wirklich bestens gefallen. Auch wenn ich nur einen Tag und eine Nacht dabei war. Tag zwei ist sich leider nicht ausgegangen. Ich möchte jetzt nicht einzelne Sessions kommentieren, das haben viele andere viel besser gemacht. Schneeengel z.B., der vom Webverständnis von Lisa Rücker, Grüne Grazer Vizebürgermeisterin, ähnlich enttäuscht war wie ich. Christoph Chorherr hat in seiner Session weit mehr Durchblick bewiesen als seine Parteikollegin.

Interessant auch das Resümee von Helmuth Bronnenmayer von datenwerk. Oder auch das offizielle Politcamp-Blog, das von hauptsächlich von StudienkollegInnen von mir aus den Jahrgängen 2006 & 2007 gefüttert wurde. Die zahlreichen Wortmeldungen in Form von Podcasts sind hörenswert – besonders (aber nicht nur) für jene, die nicht vor Ort sein konnten.

Toll waren auch Marion Tobola von Trimedia und Jörg Hofstätter von ovos, die mir in einer Solosession das Konzept und die Webseite von entscheidend-bist-du sehr freundlich und geduldig erklärt haben. Das Portal ist, was die technische Umsetzung betrifft, auf dem neuesten Stand. Und auch inhaltlich ist es wirklich ansprechend: Wenn sich Jugendliche und PolitkerInnen in Form von Speeddatings austauschen, dann finde ich das eine frische Idee für Partizipation.

Mein persönliches Highlight war die Session von Ton (englische Zusammenfassung). Weniger Politik, mehr Web 2.0 (aber das war nicht der Grund, warum ich seine Worte gut fand). Er hat authentisch beschrieben, wie er seinen Alltag organisiert. Stichwort: Informationsfilterung durch Personen. Ich hab eine Mitschrift von diesem Vortrag. Wenn Interesse besteht, bitte um eine E-Mail oder einen Kommentar. Schade, dass ich nicht mit Ton gesprochen habe. Es ist sich ganz einfach nicht ausgegangen. Hoffentlich ein anderes Mal. Ich lese sein Blog schon seit mehr als einem Jahr sehr gern und kann es nur empfehlen.

Die Abendveranstaltung im Space04 im Kunsthaus Graz, die was Musik und Visuals betrifft meine Session war (zusammen mit meinen VJ-Kollegen von montage savuage, Manü & Joh), hat ganz gut geklappt. Johannes von monochrom hat eine grandiose Performance gehalten. Die Auflegerei im Anschluss mit DJ konzert, den boogee basement DJs und den Johnny F. von den Bumm Bumm Boys war sehr fein. Das iKU (Kunsthaus Café) werde ich allerdings für einige Zeit meiden, trotz des schnellen WLANS. Gründe dafür gerne in einem persönlichen Gespräch.

Das kurz angelegte Fazit ist nun doch etwas länger geworden. Zwei Dinge möchte ich noch verlautbaren:

  1. Barcamps (und auch Politcamps) sind oft ein Diskutieren in Utopien. Jeder braucht Visionen, das streite ich nicht ab. Ich würde mich jedoch freuen, wenn das ständige “Wenn x passiert…” [if] “…dann ist y endlich möglich” [then] ersetzt wird durch Diskussionen, die sich mit realen Themen auseinandersetzen. Weg vom “Wir brauchen jetzt nur mehr x, damit ‘jemand’ y machen kann.” Hin zu “Wir haben x, damit lässt sich kreatives y bewerkstelligen”
  2. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligen. Es hat wirklich Spaß gemacht. Ich hoffe, bis zum nächsten Jahr.

Schöne und viele Fotos gibts bei ton, christian, helge, heinz und basti (danke auch hier Schneeengel für die Linksammlung).

Erstes österreichisches PolitCamp

flyer politcamp front

Gleich fahre ich los zum Ersten Österreichischen PoltiCamp (Blog), das heute und morgen auf der FH Joanneum in Graz stattfindet.

Organisiert haben die Veranstaltung einige StudienkollegInnen aus dem Jahrgang 2006 zusammen mit Heinz und einigen anderen an den Studiengängen Journalismus und Unternehmenskommunikation und Informationsdesign.

Am Abend gibt es eine Party im Space04 des Kunsthaus, wo mein VJ-Kollektiv montage sauvage für die Visuals sorgen wird. Special Guest bei den Visuals: VJ Bobo! Mehr wird nicht verraten. Come & See.

Und wenn Sie das nicht überzeugt, am Abend in Scharen zum Kunsthaus zur besten BarCamp-Party aller Zeiten zu pilgern, dann ist es vielleicht der Umstand, dass monochrom eine Performance machen wird. Oder vielleicht dieses Legendäre Line-Up an DJs?

boogee basement DJs
ETEPETETE vs. Bumm Bumm Boys
DJ konzert

Es gibt Buffet!

Das Grazer Metalab

In der Grazer Sporgasse 16 gibt es seit über einem Jahr ein Pendant zum Wiener Metalab, den Realraum. Es handelt sich um einen Treffpunkt für Elektronik- und Computerinteressierte. Ich schätze, dass im Gegensatz zu Wien der Fokus in Graz weniger auf Web2.0 und mehr auf Technik liegt. Ein richtiges Bild davon möchte ich mir aber erst vor Ort machen. Eine gute Gelegenheit bietet dazu die Geburtstagsfeier des Realraum am Freitag, den 7. März, ab 20.00 Uhr.

Webmontag in Graz

Der erste Grazer Webmontag– es handelt sich um eine Art Mini-Barcamp – hat gestern abend auf der FH Joanneum stattgefunden. Leider musste ich früher weg, doch ich empfand es als angenehm ungezwungen und erkenntnisreich. Nett, die Gesichter zu sehen, die hinter den einschlägigen Blogs und Webseiten stecken. Heinz hat die Inhalte zusammengefasst. Ich freue mich auf weitere Webmontage, die voraussichtlich monatlich stattfinden werden. 

Die sinnleeren Schubladen der FH Joanneum

Kategorisierung hilft dabei den Überblick zu bewahren. Allerdings nur, wenn sie auch richtig passiert.
Ein Quiz:
Ordnen Sie den Begriff “Journalismus und Unternehmenskommunikation” einer der beiden Kategorien zu:

    A.) Internationale Wirtschaft
    B.) Information, Design und Technologien

Die kursive Hervorhebung stammt von mir, soll Sie aber nicht in Ihrem Entscheidungsprozess beeinflussen. Sie werden mir sicher zustimmen (Achtung, Ironie): Die Antwort ist ganz klar “A.”. “Journalismus und Unternehmenskommunikation” gehört in eine Schublade, in der auch Begriffe zu finden sind wie “Bank- und Versicherungswirtschaft” oder “International Management”. Auf keinen Fall sollte man “Journalismus und Unternehmenskommunikation” mit einem Begriff wie “Information” in Verbindung bringen. Wo kämen wir denn da hin. Journalismus und Information: Selten so gelacht. (Achtung, Ironie Ende)

Was vor einigen Monaten schon einmal als böser Geist über dem Studiengang, an dem ich studiere, schwebte, ist nun wirklich wahr geworden: An der FH Joanneum ist “Journalismus und Unternehmenskommunkation” nun Teil des Fachbereichs “Internationale Wirtschaft”. Endgültig hat man den Studiengang nun abgetrennt von den anderen Medien- und Designstudiengängen. Nach der großen Diskussion um das neue/alte Standortkonzept hatte ich gedacht, dass auch diese sinnleere Schubladisierung endlich vom Tisch ist. Leider falsch gedacht. Die möglichen Konsequenzen für diese Entscheidung beschreibt mein Studienkollege Michael vom Jahrgang ’05 hier. Danke auch an Heinz für den Hinweis.
Ein PR-Desaster wie vor einem Monat hat die FH Joanneum wohl diesmal vermieden. Sehr still und ohne Pressemeldung wurde diese neue Un-Kategorisierung vorgenommen. In den Redaktionen und PR-Stellen dieses Landes wird man sich ein Belächeln wohl aber nicht verkneifen können. Mir ist zum Lachen nicht wirklich zumute.

neue wochenzeitung in graz

heute habe ich diese mysteriöse e-mail erhalten:

Ab Herbst wird es in Graz eine neue Wochenzeitung geben, und um frischen Wind in unsere Redaktion zu bringen, suchen wir Redakteure als freie Mitarbeiter, die anders denken als wir. Wenn du dich traust, Erfahrung in einem führenden Medienunternehmen zu sammeln, schicke uns bis spätestens Freitag, dem 7. September einen Kurzlebenslauf und eine Textprobe, damit wir uns von dir ein Bild machen können.

gesendet wurde die e-mail von einer gmx-adresse, auf den ersten blick wirkte das auf mich nicht sonderlich professionell. bin schon gespannt, was da auf uns zukommt. der orf weiß schon mehr: nämlich, dass styria und leykam gemeinsame sache machen und die gratiszeitung in kooperation herausbringen wollen. nach der einstellung von “der neue grazer/der neue steirer” (leykam) und dem inoffiziellen bzö-blatt “graz im bild” (styria) war es nur eine frage der zeit, bis wieder eine gratiswochenzeitung auftaucht.
so wie es aussieht, wollen sowohl styria als auch leykam vor den gemeinderatswahlen in graz noch viel geld aus partei-werbeeinschaltungen lukrieren. ich wäre nicht überrascht, wenn die zeitung im frühjahr wieder eingestellt werden würde.