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Call for Postcards – Win a dinner!

Please send Postcards.

Gewinnen Sie jetzt und nur auf diesem Blog: Ein Abendessen mit mir, dem Autor dieser Zeilen.

Wie das geht? Lesen Sie weiter:

Senden Sie mir eine Postkarte an die unten stehende Adresse. Unter allen Einsendungen verlose ich am Ende des Sommers eine Einladung zu einem exklusiv guten Abendessen. Exotische Destinationen sind ein Pluspunkt, können aber durch Zeichnungen, ansprechende Sujets und anderes kreatives Zeugs locker wett gemacht werden. Diese Einladung ergeht auch an LeserInnen dieses Blogs, die ich nicht kenne. Sollte der Gewinn aufgrund der Entfernung oder anderer Umstände nicht eingelöst werden können, dann gibt es ein Jausenpaket mit Steirischen Spezialitäten (Kernöl, etc.).

Der Hinergrund? Mein unaufgeregter Sommer dauert an. Unaufgeregt deswegen, weil ich die meiste Zeit zuhause vor dem Computer verbringe und versuche, meine Diplomarbeit zu vollenden. Heute hat die Post eine Ansichtskarte aus Mannheim gebracht (siehe Bild, rechts). Ich habe sie gleich zu den anderen Karten gestellt, die ich in den letzten zwei Wochen erhalten habe. Da ist schon eine Karte aus Stavanger und eine aus Paris dabei. Die drei Personen, die bereits geschrieben haben, konnten sich bereits qualifizieren. Die Karten schmücken das Bücherregal, das gleich neben meinem Schreibtisch steht. Ungefähr alle 15 Minuten wandert mein Blick dorthin, um meine Gedanken in die Ferne schweifen zu lassen oder etwas aus einem Buch nachzuschlagen. In einem dieser Gedanken musste ich an Hillary und ihren verzweifelten Versuch denken, zu einem Abendessen zu kommen. Da wusste ich: Ich werde auch so etwas machen.

“Au ja, da mach ich mit”, werden Sie jetzt sicher denken. Noch Fragen? Hier die Adresse:

Julian Ausserhofer
Brückenweg 9
8071 Gössendorf
Österreich / Europa

Viel Glück!

Update, 8. August 2008: Eine weitere Karte ist heute eingetroffen. Aus Sarajevo.

Update, 27. August 2008: Weitere Karten sind in den vergangenen Tagen eingetrudelt, vielen herzlichen Dank dafür.
Alle Einsendungen kommen Ende September in einen großen Topf, aus dem ein unabhängiger Juror mit verbundenen Augen eine Gewinnerkarte ziehen wird. Mehrere Einsendungen pro Person erhöhen also die Gewinnchance. Die Anonymität des Jurors wird noch geheim gehalten. Es handelt sich jedoch nicht um mich selbst.

Ein Roman & Google Maps

google maps buch

Vor einigen Wochen habe ich von We Tell Stories berichtet, wo Kurzgeschichten mithilfe diverser Onlinewerkzeuge wie Twitter, Blogs oder Google Maps erzählt wurden. Jetzt bin ich via De-Bug auf ein Buch gestoßen, bei dem jede Doppelseite aussieht wie das Bild oben.

Der Promotext dazu:

Auf Basis von Google Maps wird parallel zu jeder Szene des Textes deren Handlungsort als exakte geografische Position bzw. jede Bewegung als animierte „Fahrt“ auf der Karte dargestellt. Der Leser des virtuellen Buches erlebt die geschilderte Handlung als „Reise über die Landkarte“ […].

Der Roman (es handelt sich um “Senghor On The Rocks” von Christoph Benda) wurde mit Geodaten ausgestattet. Immer wenn ein Ortswechsel passiert, dann ändert sich auch das Bild auf der linken Seite.

Wenn ich richtig recherchiert habe, kommt die ganze Gechichte sogar aus Österreich. Props!

sónar festival, personal review, day 2

bevor die erinnerungen wieder verblassen, möchte ich noch die anderen beiden tage des sónar-festivals festhalten: am Tag 2, Freitag, 15.06.,  endlich das wirklich erste große highlight: clark zeigt, dass es sie noch gibt, die langen, tiefen bässe mit verspielter elektronik darüber. sein album body riddle läuft bei mir schon seit einiger zeit auf heavy rotation, das konzert beim sónar hat diesen zustand nun prolongiert. ohne starke beschleunigung und allzu arge geschwindigkeiten gelingt es clark, die gesamte aufmerksamkeit auf sich  zu ziehen. ein gewagtes musikalisches konzentrat, anzusetzen irgendwo im progressiven ambient-bereich. manche würden es auch ganz generalistisch idm nennen:

This is the oddest named genre in the entire world, since it’s not easily danceable, it’s not certifiably intelligent, and it’s arguable as to whether it constitutes as actual music. This is the realm of the uber-pretentious electronic music afficionados, with razor-thin eclectic tastes, who spend most of their waking energy arguing about what IDM is and what IDM isn’t.

bei der abendschiene des sónar begeisterten vor allem digitalism und simian mobile disco. new young pony club ließ sich mal wieder nicht blicken.
überraschend langweilig die ed banger label night, bei der dj mehdi und justice zwar gefielen, aber ihrem vorauseilenden ruf nicht wirklich gerecht werden konnten.
an dieser stelle möchte ich auch noch die visuals von pfandfinderei hervorheben, die – kurzweilig und professionell produziert – einen schönen mix aus vektorgrafiken und filmen boten.
für den abschluss sorgte um fünf uhr früh noch timo maas, der gewohnt souverän die platten drehte.
genug namedropping jetzt. erzählen möchte ich noch von den riesigen halle des messegeländes in barcelona, wo sonar by night untergebracht war. es gibt leider keine öffentliche information, wie viele leute an diesem zweiten festivalabend das sónar besuchten. ich schätze, dass es rund 30.000 waren. und es hätten noch mehr reingepasst…

sonar festival, personal review, day 1

heute gestern abend bin ich vom sónar-festival heimgekehrt. fazit vorweg: chaotische organisation, grandiose künstler. ein glück, dass es nicht umgekehrt war.
dieses review ist deshalb so detailliert, weil ich das festival noch einmal besuchen möchte und ich mich selbst in einigen jahren auch noch an die einzelheiten erinnern will. darüberhinaus soll es jenen (potentiellen) festivalbesuchern dienen, die mit dem gedanken spielen, das sónar im nächsten oder übernächsten jahr zu besuchen.
die geschichte(n) im detail:
Mittwoch, 13.06.: die austrian airlines haben aufgrund eines technischen fehlers im flugzeug das gepäck aller passagiere in wien gelassen. für uns hieß das: ziemlich genau 24 stunden mussten wir in barcelona ohne gepäck ausharren. etwas ärgerlich war das insofern, als dass uns durch diesen vorfall am Sónar Tag 1, Donnerstag, 14.06.: ziemlich viel zeit und geld dadurch verloren ging, dem gepäck hinterher zu telefonieren und uns um toilettesachen zu kümmern.
aber zum wesentlichen: den auftritt von blixa bargeld, dem sänger von einstürzende neubauten, hatten wir aufgrund der unnannehmlichkeiten mit unserem gepäck leider verpasst. beeindruckend und laut war jazzfinger (video vom auftritt schon online).
abends dann, das lang erwartete und groß angekündigte special concert der beastie boys. das erwies sich als eher langweilig. wirklich schade, denn der ansatz war ein interessanter: die beastie boys als gitarren-band zu sehen, das konnte doch wirklich etwas besonderes sein. war es aber leider nicht. dem konzert fehlte jegliche dramaturgie, es kam das gefühl auf, dass die beastie boys nicht wussten, wie sie aufhören wollten.
interessanter war abschließend dann aber narod niki, die den abend versöhnlich ausklingen ließen: narod niki baute über eine stunde lang spannung auf, das publikum wartete und wartete auf eine erlösung, die es aber nicht erhielt. das goethe institut zum projekt narod niki:

(…) das Bekenntnis zum musikalischen Experiment. Ein solches ist das Gemeinschaftsprojekt Narod Niki, an dem (Ricardo) Villalobos maßgeblich beteiligt ist. Zwei Mal schon trafen sich acht erfolgreiche Technoproduzenten, darunter Techno-Chefdenker Richie Hawtin, um live miteinander auf Laptops zu jammen.

wie robert glashuettner von fm4 den ersten tag erlebt hat, können Sie hier nachlesen.
fotos von den veranstaltungen gibt es unter anderem
hier und hier – und bald auf meinem flickr-account.
ein review der anderen beiden tage folgt demnächst.

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next stop: sónar festival, barcelona

on wednesday i am going to fly to barcelona. together with my friend thomas k. i am going to visit the sónar festival.
i have been looking forward to this event since years now. i am really lucky that i finished my semester in oslo already at the end of may, because now i have the time to go barcelona. in the past years it was never possible to attend to the festival because i had exams at this time of the year.
the line-up of the festival is incredible, starting with an opening concert of the beasty boys on thursday and ending with a dj-set of miss kittin on sunday at 5 in the morning… between that dozens of live-acts, djs, vjs and artists. i will not get much sleep in the upcoming days…

a short update

just a short personal update for those who are interested:
# i was at the lofoten-islands last week. it was amazing. i made a lot of pictures. upload on flickr soon.
# i celebrated norway’s national holiday with some couchsurfers from all over the world. it was an amazing time.
# in less than two weeks i will leave oslo and return back to austria. my friends from montage sauvage will me pick me up with the car.
# i heard that the springseven-performance of montage sauvage was really successful. and the rest of the festival was great fun, i assume. next year i will be there for sure.
# tomorrow is my last exam.
# i am working on a new project – i hope to announce it soon. the last part of the name is “blitz”.
# and finally: i have homesake!