sonar festival, personal review, day 1

heute gestern abend bin ich vom sónar-festival heimgekehrt. fazit vorweg: chaotische organisation, grandiose künstler. ein glück, dass es nicht umgekehrt war.
dieses review ist deshalb so detailliert, weil ich das festival noch einmal besuchen möchte und ich mich selbst in einigen jahren auch noch an die einzelheiten erinnern will. darüberhinaus soll es jenen (potentiellen) festivalbesuchern dienen, die mit dem gedanken spielen, das sónar im nächsten oder übernächsten jahr zu besuchen.
die geschichte(n) im detail:
Mittwoch, 13.06.: die austrian airlines haben aufgrund eines technischen fehlers im flugzeug das gepäck aller passagiere in wien gelassen. für uns hieß das: ziemlich genau 24 stunden mussten wir in barcelona ohne gepäck ausharren. etwas ärgerlich war das insofern, als dass uns durch diesen vorfall am Sónar Tag 1, Donnerstag, 14.06.: ziemlich viel zeit und geld dadurch verloren ging, dem gepäck hinterher zu telefonieren und uns um toilettesachen zu kümmern.
aber zum wesentlichen: den auftritt von blixa bargeld, dem sänger von einstürzende neubauten, hatten wir aufgrund der unnannehmlichkeiten mit unserem gepäck leider verpasst. beeindruckend und laut war jazzfinger (video vom auftritt schon online).
abends dann, das lang erwartete und groß angekündigte special concert der beastie boys. das erwies sich als eher langweilig. wirklich schade, denn der ansatz war ein interessanter: die beastie boys als gitarren-band zu sehen, das konnte doch wirklich etwas besonderes sein. war es aber leider nicht. dem konzert fehlte jegliche dramaturgie, es kam das gefühl auf, dass die beastie boys nicht wussten, wie sie aufhören wollten.
interessanter war abschließend dann aber narod niki, die den abend versöhnlich ausklingen ließen: narod niki baute über eine stunde lang spannung auf, das publikum wartete und wartete auf eine erlösung, die es aber nicht erhielt. das goethe institut zum projekt narod niki:

(…) das Bekenntnis zum musikalischen Experiment. Ein solches ist das Gemeinschaftsprojekt Narod Niki, an dem (Ricardo) Villalobos maßgeblich beteiligt ist. Zwei Mal schon trafen sich acht erfolgreiche Technoproduzenten, darunter Techno-Chefdenker Richie Hawtin, um live miteinander auf Laptops zu jammen.

wie robert glashuettner von fm4 den ersten tag erlebt hat, können Sie hier nachlesen.
fotos von den veranstaltungen gibt es unter anderem
hier und hier – und bald auf meinem flickr-account.
ein review der anderen beiden tage folgt demnächst.

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