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Tweety und Twitter

 

 tweety

Photo by yanec on flickr.

Manchmal dauert es ein wenig, bis man 2.0-Wortspiele begreift. Gestern abend kam mir im Gespräch mit KollegInnen aus meinem Französischkurs die Erleuchtung, warum Twitter eigentlich Twitter heißt. Ich habe mich immer über den Namen gewundert, der im Deutschen doch nur einen Konsonanten von “Zwitter” entfernt liegt. Ganz einfach: Wegen Tweety bzw. dem englischen Wort für “zwitschern”- “to tweet” (”tweet” wird ja auch eine einzelne Twitter-Nachricht genannt).

Ich glaube (und hoffe), dass Twitter immer weiter weg kommt vom Image des Geek-Tools und bald von einer breiteren Schicht genutzt wird. Auch in Europa. Schließlich kann man es unter anderem dazu verwenden, gratis SMS zu verschicken. Wenn das kein Argument ist.

links for 2008-01-30

links for 2008-01-29

Der Dialekt und Udo Jürgens

Udo Jürgens heute im Ö1-Mittagsjournal:

”Wenn ich heute sehe wie Österreichische Pop-Künstler (…) großartig singen, fantastisch aussehen. Dann werden Sie zum Interview gebeten und sprechen einen Dialekt, dass man fast vom Stuhl fällt. (…) Da muss man vielleicht schon vorher sagen: Mädel, du wirst nie ein Engagement kriegen. (…) Jeder Mensch in unseren zivilisierten Ländern sollte eine Sprache perfekt beherrschen. Aber gar keine Sprache zu beherrschen, sondern nur seinen Heimatdialekt, ist Armut. Das muss man einfach ganz klar sagen.”

Ob Udo Jürgens damit seinem Stammpublikum aus dem Herzen spricht? Wohl kaum.